Veranstaltungen

2022

  • Unterirdisch. Überirdisch. Irdisch

    Wie versuchen Christinnen und Christen die Welt zu gestalten?
    Wie viel Glauben lassen wissenschaftliche Erkenntnisse übrig?
    Online-Diskussionsreihe zu Weltgestaltung und Weltverständnis:
  • Freitag, 28. Januar 2022: „Überirdisch“, 19 Uhr
    mit Prof. Dr. Ernst Peter Fischer, Wissenschaftshistoriker und Bestseller-Autor, und Prof. Dr. Peter C. Hägele, Physiker und Kuratoriumsmitglied des Instituts für Glaube und Wissenschaft, über: Kann Naturwissenschaft den Beginn des Universums bestimmen? Was wissen wir über das Universum und bleibt da noch Platz für Gott und unseren Glauben?
    Anmeldung an: fk(at)bo.drs.de oder 0711/9791-1072
     
  • voraussichtlich im März 2022: „Irdisch“, 19 Uhr
    mit Volker Kauder, Bundestagsabgeordneter und ehem. Vorsitzender der CDU Bundestagsfraktion und Susanne Kunschert, Geschäftsführende Gesellschafterin der Firma Pilz, über: Wie können Macht und tiefe religiöse Überzeugungen miteinander einhergehen? Wie beeinflusst Glaube politische Entscheidungen? Wie gelingt die Gratwanderung zwischen irdischen Machtspielen und dem eigenen moralischen Anspruch? Wie lässt es sich als erfolgreiche Unternehmerin auf dem Weltmarkt bestehen, ohne eigene Regeln zu verletzen und wie kann Spiritualität als Führungskraft gelebt werden?
    Anmeldung an: fk(at)bo.drs.de oder 0711/9791-1072
  • Auf Pilgerreise - ein Angebot für Frauen in Führungspositionen
    Start Frühjahr 2022, Ende Oktober 2022 mit einer Pilgertour durch Israel
  • Herzlich willkommen beim Katholikentag in Stuttgart: 25.- 28. Mai 2022 in Stuttgart


Sie haben Interesse an unseren Angeboten? Mail an fk(at)bo.drs.de

2021:

  • After-Work-Online-Reihe "Wirtschaft im Wandel"
    in Kooperation mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
    Alle zwei Monate kommen wir in dieser Reihe mit UnternehmerInnen und Führungkräften aus der Wirtschaft ins Gespräch und gehen mit ihnen und den TeilnehmerInnen der Frage nach: Welchen Herausforderungen stellt sich die Wirtschaft aktuell? Wie werden Arbeitsplätze in Zeiten der Digitalisierung und der Pandemie gerettet? Welche Geschäftsmodelle sind zukunftsfähig? Wohin entwickeln sich Wirtschaft und Gesellschaft in diesem herausfordernden Transformationsprozess?

    Am Donnerstag, den 9. Dezember 2021 sprachen wir mit Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA) und Kai Burmeister, Gewerkschaftssekretär IG Metall Baden-Württemberg, über die Zukunft der Automobilindustrie in Baden-Württemberg. 

    Nicht das Ob, sondern das Wie ist aus Sicht der VDA-Präsidentin Hildegard Müller die entscheidende Frage für den Transformationsprozess, in dem sich die Autoindustrie aktuell befindet. Mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050 habe die neue Bundesregierung einen ambitionierten Vorsatz festgelegt. "An Zieldefinitionen mangelt es nicht, aber wir sind jetzt in den Mühen der Ebene", sagte die 54-Jährige, die früher als CDU-Politikerin Staatsministerin im Bundeskanzleramt war, im Gespräch der Reihe "Wirtschaft im Wandel", das Stefanie Oeben, Leiterin des Fachbereichs Führungskräfte im Bischöflichen Ordinariat, moderierte. An vielen Stellschrauben müsse nun gedreht werden, damit der Klimaschutz letztlich nicht mit einem Verlust von Wohlstand und Wachstum einhergehe, betonte Müller. Steuern, Abgaben, Energiekosten, Digitalisierung - im Rennen um die besten Standortbedingungen für die Industrie sei Deutschland in vielem nicht wettbewerbsfähig: "Planungs- und Genehmigungsverfahren etwa dauern viel zu lang." Das Ziel der neuen Bundesregierung, bis 2030 bis zu 15 Millionen vollelektrische Pkw auf Deutschlands Straßen zu bringen, sei ohne kräftige Investitionen in die Infrastruktur nicht zu erreichen. Konkret brauche es mehr Ladepunkte im privaten Umfeld, im Handel, an den
    Tankstellen und auf den öffentlichen Straßen. "Die Ausbaugeschwindigkeit muss verachtfacht werden."

    Auch aus der Sicht von Kai Burmeister, Gewerkschaftssekretär der IG Metall und designierter DGB-Vorsitzender von Baden-Württemberg, muss der Transformationsprozess der Automobilindustrie unbedingt gewinnen. Andernfalls stünden die Stellen von Hunderttausenden Beschäftigten auf dem Spiel. Dabei gehe es ja schließlich nicht nur um die unmittelbar in der Produktion Beschäftigten. So seien 151.000 Jobs in Baden-Württemberg zum Beispiel von den Komponenten- und Teilzulieferern abhängig. Auch die Vorstellung, die Umstellungsprobleme beträfen vor allem Geringqualifizierte, sei falsch. "Uns treibt nicht nur die Sorge vor leeren Fabrikhallen um", sagte der 45-Jährige Volkswirt: "Die nächste Rationalisierungswelle wird eher in den Büros aufschlagen." Einig waren sich Müller und Burmeister auch in ihrem Appell an die neue Bundesregierung, die Autoindustrie außenpolitisch gut zu vertreten, schließlich würden zum Beispiel laut Burmeister 70 Prozent der Autos aus Baden-Württemberg exportiert. "Es ist wichtig, dass wir außenpolitisch im Gespräch bleiben", betonte Müller: "Es ist auch möglich, dass diese wichtige Aufgabe direkt beim Kanzleramt angesiedelt wird." (Text von Miriam Hesse, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart)

  • Unsere Gäste bislang:
    Antje von Dewitz, Geschäftsführerin des Bergsportausstatters VAUDE in Tettnang, Thema: Lieferkette, CSR
    Thomas Pilz, Geschäftsführender Gesellschafter der Pilz GmbH & Co. KG, Thema: Cyberkriminalität
    Karin Sonnenmoser, Finanzvorständin Ceconomy AG (Media Markt/Saturn), Thema: Frauen in DAX-Unternehmen
    Christian Riethmüller, Geschäftsführender Gesellschafter Buchhandelskette "Osiander" und Sven Hahn, City-Manager in Stuttgart, Thema: Die Zukunft unserer Innenstädte
    Reinhard Bütikofer, Europaabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen und Johannes Schmalzl, Hauptgeschäftsführer IHK Region Stuttgart, Thema: Marktanteile oder Menschenrechte: Wie gehen wir mit China um

     
  • Jubiläumsreihe 15 Jahre Mittelstandspreis für soziale Verantwortung Baden-Württemberg
    in Kooperation mit dem Fachbereich Führungskräfte
    Modernes Unternehmertum übernimmt Verantwortung für MitarbeiterInnen, Gesellschaft und Natur. Wie Corporate Social Responsibility-Management in kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen funktioniert, erörtern wir mit Wissenschaftlern und Praktikern.

    Die Abschlussveranstaltung des LEA Mittelstandspreis-Jubiläumsjahres fand am Freitag, den 29.10.2021, im Bäckerhaus Veit in Großbettlingen statt. 

    Prof. Dr. Joachim Fetzer, Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik (dnwe) hat in seinem Impulsvortrag „Mit Werten führen, Zukunft sichern“ aus wissenschaftlicher Sicht über die Bedeutung gelebter Werte gesprochen. Vom Familienunternehmen Veit, den Architekten des Büros Bankwitz, der Caritas Fils-Neckar-Alb und dem Kreisdiakonieverband Esslingen haben wir erfahren, wie es gelingt, Werte zu leben und welche Werte in der Praxis relevant sind. Von Brot-Sommelier Oliver Lahde wurden wir in die Geheimnisse des Brotgenusses und die Besonderheiten alter Getreidesorten eingeweiht.
     

 

  • Freitag, 26. November 2021: „Unterirdisch“, 19 Uhr
    mit Prof. Dr. Dr. Dr. Dieter Vieweger, Theologe und Archäologe  und Dr. Georg Röwekamp, Leiter Pilgerhaus am See Genezareth und ehem. Leiter Biblische Reisen Stuttgart, sprachen wir über:

    Welche Funde im Heiligen Land decken sich mit biblischen Geschichten und Erzählungen? Welche Auswirkungen hat das auf den Glauben der Experten? Und auf unseren?

 

 

Begegnung mit Bischof Dr. Gebhard Fürst

Neben Gesprächsabenden und Vorträgen mit kompetenten Redner*innen aus Jurisprudenz, Medizin, Politik, Sport, Kunst und Kultur, Gesellschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft bieten wir Gesprächsabende mit dem Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Bischof Dr. Gebhard Fürst, an.

Auch Unternehmensbesuche werden ermöglicht.